Die rote Tür von Charles Todd

[aartikel]3453436040:right[/aartikel]Dieser spannende Krimi von Charles Todd ist der 12. Band der Inspector Rutledge-Krimis (hier geht es zur Serienübersicht) und führt die Leser in das frühe 20.Jahrhundert: Im Juni des Jahres 1920 wird vor einem Haus mit einer auffallend rot gestrichenen Tür die Leiche einer Frau gefunden. Scotland Yard muss ermitteln, und Inspector Rutledge untersucht die Hintergründe dieses mysteriösen Falles. Ein Rückblick auf das Jahr 1918, das letzte Jahr des Ersten Weltkrieges, lässt die Leser etwas von der Vorgeschichte erahnen, die mit der roten Haustüre zusammenhängt. In dieser Rückblende ist von einer Frau zu lesen, die sich auf die Rückkehr ihres Ehemannes, einem Berufssoldaten, vorbereitet. Sie hat, während sie ihren Gedanken nachhängt, die spontane Idee, mit der rotgestrichenen Türe seine Heimkehr feierlich zu begehen. Obwohl keine unmittelbare Gefahr mehr besteht, da er sich auf einem weniger umkämpften Kriegsschauplatz befindet, treffen immer weniger Nachrichten von ihm ein. Mehr und mehr macht sich die Frau Sorgen um ihn.

Der Erste Weltkrieg spielt eine wesentliche Rolle in diesem spannenden Krimi. Der Autor, der eigentlich zusammen mit seiner Mutter die Figur des Inspector Rutlegde erfand, gibt den Lesern einen Einblick darin, wie die Ereignisse des Krieges die Menschen beeinflussten. So leidet auch die Hauptfigur, Inspector Rutledge, unter den Spätfolgen eines Kriegseinsatzes. Er geriet im Jahr 1916 in einen schweren, feindlichen Angriff und wurde bei einem Bombeneinschlag verschüttet. Seitdem leidet er unter Klaustrophobie und bekommt panikartige Beklemmungszustände in geschlossenen, überfüllten Räumen.

Gleichzeitig gibt das mysteriöse Verschwinden von Walter Teller Rätsel auf. Er wurde wegen Lähmungserscheinungen im Krankenhaus behandelt, verschwand jedoch plötzlich. Rutledge versucht, Zusammenhänge zu finden und geht allen Spuren nach, die eine Verbindung zwischen beiden Fällen aufdecken könnten. Indessen taucht Walter Teller unvermittelt wieder auf, was für einige Verwirrung sorgt, und auch seine Familienangehörigen sind bei der Befragung nicht gerade gesprächig. Von Walter Tellers Geschwister Edwin, Peter und Letitia ist mittlerweile das Elternhaus in Edwins Besitz übergegangen, was bei Walter Missfallen hervorruft, obwohl er selbst dort wohnt, während Edwin nach London übersiedelte. Sein Bruder Peter trug eine schwere Verletzung aus dem Krieg davon und versucht, mit Alkohol seine Schmerzen im Bein zu überdecken. Eine geplante Adoption bringt weitere Verwicklungen in die ohnehin angespannten Familienverhältnisse, und Inspector Ian Rutledge findet nur schwer Zugang zu den Angehörigen. Er mutmaßt, dass die Angehörigen von Walter Teller weitaus mehr wissen, als sie zuzugeben bereit sind.

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